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Pressenotiz Besigheim Solarpionier Der weltweite Siegeszug der Solarenergie war einer der Themenschwerpunkte bei der letzten Sitzung des Ak Mobilität, Energie, Klima der Lokalen Agenda Besigheim. Zwei der Ak-Mitglieder  waren auf der „Intersolar“ in Münschen, Messe für Solarenergie, E-Mobilität und Stromspeicherung. Deutschland sei leider nicht mehr unter den Spitzenreitern. China, Saudi Arabien, die USA, Japan und Indien seien die herausragenden Akteure. Solarstrom sei heute günstiger als Strom aus neuen Kohle- und Atomkraftwerken. In 2017 sei weltweit mehr in Solaranlagen investiert worden als in alle konventionellen Energien zusammen. Am Anfang dieser Erfolgsgeschichte stand herausragend Besigheim, betonte Heinrich Blasenbrei-Wurtz, denn mit der ersten Bürgerbeteiligungsanlage im Landkreis, auf der Friedrich-Schelling-Schule, sei hier Pionierarbeit geleistet worden. Vor 20 Jahren seien die Investitionskosten um den Faktor 10 höher gelegen und durch das Erneuerbare Energien Gesetz und Bürgerengagement sei   weltweit die Massenproduktion so stimuliert worden, dass heute an sonnigen Standorten Stromgestehungskosten um die 4 Cent/kWh erzielt werden, mit sinkender Tendenz. So wie Besigheim zu Beginn des letzten Jahrhunderts Pionier bei der sog. 3. Energierevolution gewesen sei - nämlich als Wilhelm Röcker 1901 den ersten elektrischen Strom in die Stadt lieferte - so sei Besigheim zum Beginn des Solarzeitalters wieder in forderster Front dabei. Das habe sich nicht zuletzt im mehrfachen Kreismeister bei der Solarkreismeisterschaft niedergeschlagen. Ebenso wie die Solartechnik boome inzwischen auch die E-Mobilität und die Stromspeicherung, so berichtete Dr. Werner Buischof. Er habe kürzlich eine überzeugende Probefahrt im „Sion“, einem Münchner Solarauto gemacht. Die sog. Sektorenkopplung, die Durchdringung der Bereiche Strom, Wärme und Mobilität gebe es gute Beispiele in Besigheim: Mittels Kraft-Wärme-Kopplung, Biomasse, Erdwärme, Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpe und Elektroauto seien etliche Gebäude - auch öffentliche Liegenschaften - teilweise oder sogar komplett unabhängig von Kohle, Öl und Atom. Blasenbrei-Wurtz stellte die inzwischen vorliegende deutsche Ausgabe des Buches „Saubere Revolution 2030“ des amerikanischen Wissenschaftlers und Unternehmers Tony Seba vor. Der Autor schildert anhand von historischen Beispielen, wie in der Industriegeschichte immer wieder durch Effizienzsprünge ganze Industrie- imperien zusammenbrechen, wenn sie die Zeichen von Innovationen nicht erkennen. So wie einst Kodak mit tausenden von Arbeitsplätzen untergegangen sei, so finde momentan ein weltweiter Verdrängungsprozess statt, bei dem Kohle, Atom und Öl die großen Verlierer sein werden. So wie die Grenzkosten bei der digitalen Fotografie heute gegen Null gehen, so würde sich das auch beim Strom aus Sonne und Wind abzeichnen. Das Buch kann bei der Lokalen Agenda bestellt werden unter h_blase@gmx.de.
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Ein Blick zurück in die Geschichte der Computer- entwicklung.
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