Das erste Gebäude an dieser Stelle wurde 1698 als Sägemühle erbaut. Im Jahr 1884 errichtete Friedrich Ernst in einem Anbau eine Ölmühle und ersetzte 1889 das alte Wasserrad durch ein neues, so wie es heute noch besteht. 1904 brannten die Gebäude völlig aus, nur das Mühlrad blieb erhalten. Fast 100 Jahre lagen die schwer beschdigten Trmmer im Mühlenkanal, bis im Jahr 2000 ein privater Investor (Friseurmeister Hansjrg Kollar) und der Arbeitskreis „Mobilitt, Energie, Klima“ der Lokalen Agenda 21 Besigheim – Bürger gestalten ihre Zukunft, das Wasserrad restaurierten und es mit einem Getriebe und Generator zur Stromerzeu- gung ausrüsteten. Bei einer Jahresleistung von ca. 100.000 kWhel deckt die Anlage den  Strombedarf von 100 Menschen und vermeidet so den Ausstoß von 80 t CO2 pro Jahr. Technische Daten: Typ: unterschlchtiges “Zuppinger Wasserrad“ Durchmesser: 6 Meter; Breite: 2,4 Meter; Schaufel-zahl: 44; Fläche der Schaufeln: 105 qm Lärchendielen; Drehzahl: 5 Umdrehungen p. Minute; Drehmoment: 26.000 Nm; Getriebebersetzung:1:300 Wasserdurchsatz: 2,4 m/sec; Fallhöhe: 1,3 Meter.Leistung: 15 KW.
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Historische Mühle  an der Enz